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08. September 2010
// Comics
Comicmuseum
Ein Museum für die 9. Kunst
  Comicmuseum
Das Comicmuseum (Belgisch Centrum van het Beeldverhaal) befindet sich in einem ehemaligen Warenhaus, das 1906 von dem berühmtesten belgischen Art-nouveau-Architekten Victor Horta für einen Textilgroßhändler entworfen wurde. Seit 1989 können Besucher in die Welt der belgischen und internationalen Comics eintauchen. Originalzeichnungen, teilweise nur in Schwarz-Weiß und unkoloriert, sind in der »Schatzkammer« des Museums zu sehen. Aus konservatorischen Gründen wechselt die Präsentation mehrmals im Jahr, so dass nicht immer Zeichnungen von Hergé, Jijé und Edgar P. Jacobs gezeigt werden. Außerdem werden in einer weiteren Galerie moderne Comics und Nachwuchskünstler vorgestellt. Zusätzlich organisiert das Comicmuseum in Brüssel mehrmals im Jahr wechselnde thematische Ausstellungen.

In der Bibliothek im Erdgeschoss finden Comicfreunde ihren bunten Lesestoff – und das auch mit deutschen Sprechblasen. Zum Museum gehören außerdem das »Slumberland«, das auch Comics in deutscher Sprache verkauft, und die Brasserie Horta, in der man in seinen Kaffee trinken und regionale Spezialitäten genießen kann.

 
  Weitere Details  
Lokalität Belgisch Centrum voor het Beeldverhaal (BCB)
Adresse Zandstraat 20
1000 Brüssel
Öffnungszeiten Di – So: 10.00 – 18.00
Eintrittspreise Erw.: 7,50 €
Senioren: 6,00 €
Kinder (6 - 12 Jahre): 3,00 €
Kinder bis 6 Jahre: freier Eintritt
Tel 0032 – 2 – 219 19 80
Fax 0032 - 2 - 219 23 76
E-Mail visit@stripmuseum.be
Internet www.stripmuseum.be
Gruppenpreise (mind 15 Personen; Anmeldung im voraus): Senioren: 6,00 € pro Person; Schulklassen: 4,50 € pro Schüler


SONDERAUSSTELLUNGEN 2008

Die Comic-Zeitschrift Spirou /Robbedoes vom 12. Feb. bis zum 8. Juni 2008
Aus der Geschichte des europäischen Comics ist sie nicht wegzudenken: die wöchentlich erscheinende Comiczeitschrift Spirou/Robbedoes, deren erste Nummer am 21.April 1938 die Druckpresse des Verlags Dupuis in Marcinelle verließ. Doch damals war noch nicht abzusehen, welche Rolle dieses Magazin für den belgischen und europäischen Comic spielen sollte. Besucher der Ausstellungen haben nicht nur die Gelegenheit, die Entwicklungsgeschichte des Comicmagazins nachzuvollziehen, sondern erfahren zudem alles über den Spirou-/Robbedoesclub, der ganz wesentlich für die Leserbindung ist.

50 Jahre Schlümpfe – Einer für alle, alle für einen vom 10. Juni bis 16.November 2008
Im Herbst 1958 erschienen die von Peyo erdachten blauen Schlümpfe, gleichsam eine moderne Variante der Zwerge aus Grimms Märchen, im Magazin Spirou/Robbedoes. Während Peyo für die Zeichnungen zuständig war, hatte sich Johan en Pirrewiet: "De fluit met 6 smurfen" als erste Geschichte der kleinen blauen Männer ausgedacht. Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums, das weltweit begangen wird, zeichnet die Ausstellung das Leben der Schlümpfe in den letzten Jahrzehnten nach.

Der neue Kindercomic vom 18.November 2008 bis 22.Februar 2009
Sie heißen Sfar, Trondheim, Robin, Cornette und Larcenet. Sie sind die neuen Helden der Bildergeschichten, die sich ausschließlich an junge Leser richten. Gleiches gilt für Met Toto
l'Ornithorynque, Ludo, den Kleinen Vampir und Lieve Kerstman. Diese Schau, die sich mit den jüngsten Entwicklungen im Comic auseinander setzt, ist zugleich die Jubiläumsausstellung aus Anlass des 20.Geburtstags des Belgischem Zentrums für Comics, das am 6. Oktober 1989 eröffnet wurde.

 

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