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| // Geheimtipp |
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Museum Dr. Guislain
Museum für die Geschichte Psychiatrie und Außenseiterkunst |
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Museum Dr. Guislain
Auf den ersten Blick würde man beim Namen des Museums nicht vermuten, dass hinter den Mauern einer ehemaligen psychiatrischen Anstalt auch eine sehr sehenswerte Kollektion von Außenseiterkunst zu sehen ist.
Sicherlich ist die Geschichte der Psychiatrie ein ganz wesentlicher Bestandteil des Museums. An authentischem Ort kann man erfahren, wie einst mit den „Irren“ umgegangen wurde, welche Therapieformen gebräuchlich waren und unter welchen Umständen die „Irren“ verwahrt wurden. Entstanden ist die „Krankenanstalt für entfremdete Menschen“ – so die ursprüngliche Bezeichnung der Anstalt – dank der Initiative von Professor Joseph Guislain, der seit 1828 leitender Gesundheitsbeamter der Stadt Gent war. Mit dem 1857 ins Leben gerufenen Psychiatrischen Zentrum wurde die Behandlung psychisch Kranker für damalige Verhältnisse revolutioniert. Dabei darf nicht verschwiegen werden, dass Zwangsmaßnahmen, die heute keinen Platz mehr bei der Behandlung seelisch Kranker haben, an der Tagesordnung waren. Welche Zwangsmittel eingesetzt wurden – darunter Hand- und Fußfesseln -, wird im Museum ebenso thematisiert wie die so genannte Rotationstherapie, die von Dr.Guislain entwickelt wurde.
Aus Zwolle nach Gent Da die Kunstsammlung De Stadshof (Zwolle) mit ihren 6000 Arbeiten (!!) einen neuen Standort suchte und in den Niederlanden kein Museum bereit war, diese Sammlung von so genannter Außenseiterkunst – gemeint ist Kunst von Menschen mit Psychiatrieerfahrung – zu übernehmen, bot sich 2002 das Museum Dr. Guislain an, diese Sammlung zukünftig in Ausschnitten öffentlich zu zeigen. Das kann als glücklicher Umstand gewertet werden, da diese Sammlung neben der Prinzhorn-Sammlung in Heidelberg eine der wichtigsten Sammlungen ihrer Art ist. Nun kann man in Gent Arbeiten von Joris Coudeville, Willem van Genk, Madge Gill, Nek Chand, Bertus Jonkers und Paul Duhem sehen. Deren Kunst, die „eigene Welten“ präsentiert, unterscheidet sich, so meinen einige Kunstkritiker, nicht von der allgemein anerkannten Mainstreamkunst, soweit es sich beispielsweise um die „manische Zeichenkunst“ einer Hanne Darboven handelt, die Blätter um Blätter mit Zahlenwerk oder Begriffen beschreibt. |
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mehr Informationen |
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Weitere Details |
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Lokalität |
Museum Dr. Guislain |
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Adresse |
Jozef Guislainstraat 43 9000 Gent |
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Öffnungszeiten |
Di - Fr 09.00 - 17.00 Uhr Sa & So 13.00 - 17.00 Uhr Mo geschlossen sowie am 24.12., 25.12., 31.12. & 1.1. |
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Eintrittspreise |
5,00 € / 2,50 € |
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Tel |
0032-9-216 35 95 |
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Fax |
0032-9-216 35 35 |
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E-Mail |
info@museumdrguislain.be |
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Internet |
www.museumdrguislain.be |
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Broschüren |
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